Seeligstadt Massenei

Masseneibad Großröhrsdorf

Das Massenei-Bad, im Volksmund „Masse“, befindet sich in Großröhrsdorf bei Radeberg. Es liegt im Waldstück „Massenei“, das älteren Bürger „Mastche“ nennen. Dort gibt es zwei große kommunale Brunnen, die das Bad speisen.

Das große Freibad bietet ein 50-Meter-Edelstahl-Schwimmbecken mit vier Bahnen, eine Sprunganlage (1, 3 und 5 Meter Höhe), einen Spaßbereich mit drei Rutschen, Wasserblume und Wasserfall sowie ein Planschbecken.

Eine Brücke führt über das Becken, das eine Wasserfläche von 2400 Quadratmetern hat und zwei Millionen Liter fasst. Im Außenbereich gibt es eine große Liegewiese mit Spielplatz, Tischtennis- und Ballspielplatz sowie zwei Raucherinseln. Im Inneren des Funktionsbaus gibt es eine Wärmehalle mit Fußbodenheizung, in der auch etliche Schautafeln über die Geschichte des Bades erzählen. Für die Gäste stehen 110 Umkleidekabinen, 600 Schließfächer für Wertsachen, vier Toilettenanlagen sowie 800 Parkplätze parat.

Im dem Wald, in dem heute das Bad liegt, mästeten im Mittelalter Bauern ihre Schweine. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich aus der Bezeichnung „Mastunge“ der Name „Massenei“.

Das Massenei-Bad wurde im Juni 1935 eröffnet. Vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis 1947 war das Freibad den Soldaten der Roten Armee vorbehalten. 1961 stationierte die Armee eine Raketeneinheit im Wald, sozusagen hinter dem Sprungturm.

Von 1994 bis 1996 wurde die „Masse“ für rund 8,5 Millionen Euro saniert und zum Spaßbad umgebaut.

In den Jahren zwischen 1998 und 2003 lagen die Besucherzahlen bei etwa 85.000 pro Jahr, seitdem sind sie auf etwa rund 40.000 Gäste gesunken. Die Gemeinde Größröhrsdorf bezuschusst den Badbetrieb mit etwa 200.000 Euro jährlich.

in Bearbeitung

Besucher der Seite

Besucherzaehler

Natur- und Heimatverein Seeligstadt e. V.