Die Wesenitz

Die Quelle der Wesenitz

Bild: Teichler Seeligstadt Sachsen Quelle Wesenitz
Die Quelle der Wesenitz

Die Wesenitz entspringt im Hohwald, einem Teil des Lausitzer Berglands, in 515 m Höhe am Valtenberg aus dem Mundloch des Valentin-Erbstollens, einem alten Bergwerk. Sie fließt durch Neukirch, Bischofswerda, nahe an Stolpen vorbei und passiert bei Dürrröhrsdorf im sogenannten Teufelskanal die Lausitzer Verwerfung, wo sie in den Elbsandstein eintritt. Hier durchfließt sie den Liebethaler Grund. Im Pirnaer Stadtteil Pratzschwitz mündet sie in die Elbe. Die Wesenitz gehört mit einer Länge von 83 Kilometern zu den längeren rechten Nebenflüssen der Elbe.

Der Fluß bildete seit dem Pleistozän auf dem Gebiet des heutigen Bischofswerda einen Bogen mit sumpfigem Umland. Diese natürliche Grenzlinie begünstigte die Gründung und Verteidigung der Stadt am nördlichen Ufer der Wesenitz. Zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert verlief von Bischofswerda über Stolpen bis Pratzschwitz im Tal der Wesenitz ein bedeutender Verbindungsweg zwischen den slawischen Stämmen der Milzener in der Oberlausitz und den Nisanern im Elbtal. Vom 15. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im Einzugsgebiet der Wesenitz nach Gold gewaschen. Besonders intensiv bemühten sich Einheimische, aber wiederholt auch Walen, im Quellgebiet, an mehreren Zuflüssen wie in Goldbach und in Großdrebnitz sowie unmittelbar an der Wesenitz zwischen Schmiedefeld und Rennersdorf. Die Ausbeute war jedoch gering. Im August 2002 führte die Wesenitz wie viele Flüsse Sachsens ein verheerendes Hochwasser.

Alte Ansicht der Buschmühle im Tal der Wesenitz bei Stolpen

Bild:Teichler Seeligstadt Sachsen  Buschmühle bei Stolpen Alte Postkarte
Die Buschmühle im Tal der Wesenitz

     Ansicht 1940

Bild:Teichler Seeligstadt Sachsen Postkarte von der Buschmühle
Karte : W.Dietze

Text frei nach Wikipedia

Die folgenden Fotos entstanden 2013 im Tal der Wesenitz zwischen Großharthau und Neudörfel (Rennersdorf).

Fotos: Reiner Teichler

Vor einiger Zeit erhielt Manfred Beier aus Stolpen einen Brief von Egon Teichler mit einem von ihm verfassten Gedicht an die Wesernitz und an seine ehemalige schöne Heimat in Rennersdorf-Neudörfel.

Seit Juli 2010 lebt er in Berlin.

Den Text hat Matthias Trommler vertont.

Das Gedicht bringt sein Heimweh an die alte Heimat zum Ausdruck. Erst wenn du in der Ferne bist, merkst du, wie schön die Heimat ist.

Bild:Teichler Seeligstadt Sachsen  Noten und Text des Wesenitzliedes
Bild:Teichler Seeligstadt Sachsen Wesenitzlied

Quelle: Heimat 13 Stolpen

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