Chronik Seeligstadt 2018

Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018

Bils: Teichler Seeligstadt Chronik 2018

                      Januar   im Rahmen der 790 Jahrfeier des Ortes beteiligt sich der Natur- und Heimatverein

                                       wieder mit einem neuen Jahreskalender. Auch eine neue Weihnachtspostkarte 

                                       mit dem Motiv der Seeligstädter Kirche wird angeboten.

Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
Bild: Teichler Seeligstadt Postbrücke
Die Postbrücke 2018
Bikd: Teichler Seeligstadt 790 Feuerwehr
Feuerwehrausscheid
Bild: Teichler Seeligstadt 790
Auf dem Festplatz

Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
Bild: Teichler Seeligstadt 790
Abschluß 790 Jahrfeier
Bild: Teichler Seeligstadt Radtozr 2018
Radtour durch die Massenei
Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018

Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018

                           Text:  H.P. Bruneker

Bild: Teichler Seeligstadt 2018
Der neu sanierte Mühlgraben
Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
Bild: Teichler Seeligstadt Herstmarkt 2018
Herbstmarkt des Heimatvereis

Presse 2018

Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
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Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
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Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
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Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
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Rastplatz bei Seeligstadt geplündert

Diebe ließen mehrere Sitze und eine Tischplatte mitgehen. Jedes Stück ein Unikat.

Seeligstadt. Der Seeligstädter Martin Fauck ist fassungslos: Wer macht denn so was?, fragt er kopfschüttelnd. Auf einem Rastplatz am Rande des Masseneiwaldes – wegen der guten Aussicht bis nach Dresden und ins Osterzgebirge bei vielen Wanderern, Radwanderern und Ausflüglern beliebt – wurden fünf massive Sitze sowie eine etwa zehn Zentimeter starke Tischplatte gestohlen. Alles Eichenholz und reine Handarbeit. Martin Fauck fertigte die Gegenstände selbst an¨– jedes Stück ein Unikat. Er sägte, fräste und schliff, damit alles schick aussieht. „Viele haben ihre Freude an der Sitzgruppe“, berichtet er. Man trifft sich auf der 300 Meter hohen Anhöhe, genießt den Blick aufs Dorf und weit ins Land.

Martin Fauck bemerkte den Diebstahl am vergangenen Sonntag, als er von Seeligstadt auf dem Weg zum Weihnachtsbaumschlagen am Großen Stern war. Fünf der zwölf Sitze, die auf Findlingen angebracht sind, waren weg. Dazu eine Tischplatte. Über die Motive der Täter kann man nur spekulieren. Möglich, dass Tisch und Sitze ihnen gefallen haben. Und zwar so gut, dass sie diese gleich im eigenen Garten aufstellen möchte. Auch deswegen wandte sich der Seeligstädter an die SZ. Er und die anderen Mitglieder des Natur- und Heimatvereins des Großharthauer Ortsteils möchte den Diebstahl öffentlich machen – in der Hoffnung, dass der Dieb an den gestohlenen Sachen keine Freude hat, weil er immer damit rechnen muss, dass der Klau doch noch auffliegt. Oder besser noch: dass der Dieb ein schlechtes Gewissen bekommt und die Gegenstände, so heimlich wie er sie mitgenommen hat, wieder zurückbringt. „Weihnachten ist ja bekanntlich die Zeit der Liebe. Die Natur- und Heimatfreunde glauben an das Gute im Menschen“, sagt er. Auf eine Anzeige bei der Polizei verzichtete Martin Fauck.

Von Ingolf Reinsch Dezember 2018

Bild: Seeligstadt Heimatverein Fauck 2018

Der Wert der gestohlenen Sachen liegt weniger im materiellen als vielmehr im ideellen Bereich. Im Jahr 2011 stellten die Vereinsmitglieder am beliebten Aussichtspunkt die „Marschnerbank“ auf. Die Natur- und Heimatfreunde erinnern damit an den verdienstvollen Ortschronisten und Wanderwegewart Wolfgang Marschner aus Fischbach. Aufgestellt wurden die Bank und eine Tafel anlässlich dessen 80. Geburtstages. „Damit soll seine 20-jährige engagierte Tätigkeit als Wanderwegewart für die Massenei, den Karswald und das Stolpener Land gewürdigt werden“, liest man darauf. – Im Frühjahr dieses Jahres wurden noch zusätzlich die zwölf Eichensitze aufgestellt. Damit fanden nun bis zu 16 Menschen auf der Anhöhe einen Sitzplatz. Optimal beispielsweise für Wandergruppen. Und der Seeligstädter Natur- und Heimatverein hat Pläne, das Areal weiter zu gestalten. Mit Nisthilfen für Vögel beispielsweise. In Abstimmung mit dem Revierförster sollen am Waldrand auch einige Steinhaufen angelegt werden, die Kleintieren, wie zum Beispiel Eidechsen, Schutz bieten.

Schön wäre es, die Sitzgruppe wäre wieder komplett, sagt Martin Fauck. Noch hat er die Hoffnung nicht aufgegeben.


Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
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Bild: Teichler Seeligstadt Chronik 2018
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