Die Röder

Die Röderquelle

Bild: Teichler Seeligstadt Sachsen Röderquelle
Die Quelle der Röder

Die Große Röder ist ein linker Nebenfluss der Schwarzen Elster in Sachsen und Brandenburg. Bis zum Zusammenfluss mit der Schwarzen Röder wird sie auch Weiße Röder genannt.

Der kleine Fluss entspringt nahe dem Rammenauer Ortsteil Röderbrunn (Sachsen) in einer mit Holzpfählen gefassten Quelle in 326 Metern Höhe. Sie entwässert das westliche Vorfeld des Nordwestlausitzer Berg- und Hügellandes. Das Gesamteinzugsgebiet zwischen Großröhrsdorf, Radeberg, Ottendorf-Okrilla und Radeburg umfasst 934,5 Quadratkilometer. Die Große Röder wird in zahlreichen Teichen zur Karpfenhaltung aufgestaut, bei Röderbrunn im Karauschen- oder Karschteich (2,8 ha) und im Rohr- oder Rohrwiesenteich (2,1 ha), nach 1,5 Kilometern Lauflänge für Badezwecke im Buschmühlenteich in Ohorn und auf Bretniger Flur im Brettmühlenteich. Nahe der ehemaligen Bretniger Brauerei mündet der Hauswalder Bach in die Große Röder. Nachdem sie Großröhrsdorf durchquert hat, fließt sie zwischen Wallroda und Radeberg durch das Hüttertal, kurz danach nimmt sie in der Bierstadt das Wasser der Schwarzen Röder auf. Zwischen Radeberg und Ottendorf-Okrilla bildet sie das Seifersdorfer Tal, wobei bei Ottendorf-Okrilla noch die bei Pulsnitz und Leppersdorf entspringende Kleine Röder in den Fluss mündet. Nach 105 Kilometern fließt sie westlich von Elsterwerda (Brandenburg) zwischen Saathain und Würdenhain in die Schwarze Elster.

Der Flussname leitet sich wahrscheinlich vom mittelniederdeutschen rét ab, was hochdeutsch Ried bedeutet - mit Schilf bewachsener Bach. Er taucht in abgewandelter Form im Namen vieler am Fluss gelegener Ortschaften auf, so zum Beispiel in Radeberg und Radeburg.

Text frei nach Wikipedia

Die Röder im Hüttertal bei Radeberg

Bild: Teichler Seeligstadt Sachsen Röder im Hüttertal bei Radeberg
Quelle: Wikipedia Röder im Hüttertal bei Radeberg
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