Friedrich Bernhard Störzner

Friedrich Bernhard Störzner (* 21. Mai 1861 in Scheiditz; † 13. Oktober 1933 in Arnsdorf) war Kantor und Lehrer in Arnsdorf. Er verfasste mehrere heimatkundliche Bücher

Bild: Teichler Seeligstadt Arnsdorf Störzner

Nach dem Abschluss des Gymnasiums und dem Besuch des Lehrerseminars in Annaberg arbeitete Friedrich Bernhard Störzner als Lehrer. Im Jahr 1885 wurde er nach Arnsdorf abberufen, um dort die Stelle als Lehrer und Kantor einzunehmen. Im Alter von 63 Jahren wurde er als Schulleiter, im Zuge des Beamtenabbaugesetzes von 1923, in den Ruhestand versetzt.

In zahlreichen Wanderungen erforschte Störzner seine sächsische Heimat, verfasste Berichte, sammelte Sagen und Bilder. Er veröffentlichte zahlreiche Hefte und Broschüren zu Ortschaften rings um Arnsdorf, schrieb unzählige Zeitungsartikel über die unmittelbare Umgebung und bearbeitete heimatkundliche Themen zur Lausitz, zum Elbtal, dem Erzgebirge und zu Thüringen.

Sein bedeutendstes Werk ist das Buch Was die Heimat erzählt (1904), welches mit Zeichnungen von Oskar Seyffert und dem Maler F. Rowland illustriert ist. Es behandelt die Westlausitz, das Radeberger Land sowie Bad Schandau und Sebnitz. Störzner war Mitglied im Gebirgsverein für die Sächsische Schweiz Sektion Radeberg und hat zusammen mit dem Radeberger Theodor Arldt und anderen Historikern als Mitautor an dem als Festgabe zum 50-jährigen Jubiläum des Gebirgsvereins 1927 im Auftrag des Gesamtvorstandes von Alfred Meiche herausgegebenen Mühlenbuch - Von Mühlen und Müllern im Arbeitsgebiet des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz (Dresden, Verlag A. Urban 1927) maßgeblich mitgearbeitet.

Störzners Grab wurde Ende der neunziger Jahre restauriert und befindet sich auf dem Friedhof in Arnsdorf.

Text frei nach Wikipedia

Bild: Teichler Arnsdorf Seeligstadt Störzner
Störzners Grab in Arnsdorf
Bild: Teichler Arnsdorf Seeligstadt Störzner
Grabtafel mit Inschrift

Besucherzaehler